Monatsarchiv für September 2008

Es werde Licht …

Tuesday, den 30. September 2008

… im Keller, denn wir haben bewiesenermaßen Strom im Technikraum :-) .

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… und auch der Kellerflur ist fertig gefliest. Prima! Morgen ist dann das Badezimmer dran.

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… im Osten, denn wir haben eine Haustüre, schöööööön!!!!!

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… im Erdgeschoss, denn unsere Bodenfliesen sind nun komplett und sehen sehr hübsch hell und wohnlich aus. Zudem wird die Küche nochmal geändert. Es hat also was genützt, dass wir am Samstag noch den Chef von Fliesen-Kellner genervt haben. Unser Fliesenleger bot uns gestern freiwillig an, nochmal drei Reihen aus dem Küchenboden rauszunehmen.

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Basti testet den Wohnzimmerboden ;-) .
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Sieht doch gleich viel besser aus …

Friday, den 26. September 2008

… unsere Westseite: Denn inzwischen ist der helle Teil ordentlich weiß gestrichen, die Seitenwände der Erker sind rot, die Folien sind weg von den Fenstern und wir haben sogar Geländer an den französischen Balkonen. So kann sich das rot sehen lassen!
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… unser Boden: Erst hieß es ja, die Fliesenleger würden diese Woche mit den Bodenfliesen beginnen. Drum fuhren wir am Montag ganz gespannt zur Baustelle und sie waren noch nicht einmal da! Am Dienstag hieß es dann: Diese Woche doch nicht, so dass wir am Mittwoch nur kurz vorbeischauten und am Donnerstag gar nicht mehr. Und was sehen wir heute? Es wurde doch was gefliest, der Küchenboden und der Flur! Prima! Aber was haben sie denn in der Küche für ein eigenwilliges Verlegemuster gewählt? Hatten wir nicht einen unregelmäßigen Verband wie im Flur vereinbart? Kaum ist man einmal nicht da, schon wird alles anders, als man es will. Typisch! Wobei es mir schon ganz gut gefällt, wie es jetzt in der Küche ist. Im Wohnzimmer soll es dann aber bitte wie vereinbart verlegt werden!

So sollte es werden (wie hier im Flur):
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Das haben sie aus der Küche gemacht:
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Wie sieht’s denn hier aus?

Thursday, den 18. September 2008

Kaum ist man mal 2 Tage lang nicht auf der Baustelle, schon erkennt man sein Haus kaum wieder. Denn die Westseite wurde gestrichen. Total ungewohnt! Noch hält sich die Begeisterung in Grenzen. Ich glaube, wir müssen es einfach öfter sehen.

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Im Dachgeschoss wurde weiter an dem Ausbau der Decken gearbeitet. Inzwischen sind schon die Platten drauf. Auch hier also ein ungewohnter, aber erfreulicher Anblick.

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Sehr gute Neuigkeiten!

Tuesday, den 16. September 2008

1. Bei unserem Estrich wurde eine Messung zur Belegreife durchgeführt - und siehe da, er ist trocken und ab Montag können die Bodenfliesen gelegt werden. Spitze! Uns fällt ein riesen Stein vom Herzen!

2. Am Donnerstag wird endlich die Fernwärme angeschlossen. Unsere Grube vor der Haustür ist auch schon wieder zugegraben. Kein Klettern mehr, juhu!

Neue Entscheidung - neue Weisheiten - neue Entdeckungen:

Thursday, den 11. September 2008

1. Neue Entscheidung:

Heute standen wir mal wieder in unserem schönen Bad und dachten über die Bodenfliesen nach. Da meinte der Michi doch glatt: “Die wären in ganz schwarz aber auch schön”. Geplant war ja, dass wir sie diagonal im Schachbrett verlegen. Also schnappten wir uns die restlichen Fliesen und legten sie teilweise im diagonalen Schachbrett, teilweise ganz schwarz. Nun standen wir da und wussten auch nicht recht, bis wir noch eine Variante ausprobierten, die eigentlich schon lange ausgeschieden war: Das gerade Schachbrett - und siehe da, das werden wohl unsere neuen Bodenfliesen. Denn es sieht tatsächlich einfach am besten aus, finden wir. Komisch, dabei hatten wir diese Variante ja schon lange ad acta gelegt. Gut, wenn man Zeit hat, nochmal drüber nachzudenken!
Unsere Entscheidung haben wir dann gleich unserem Fliesenleger mitgeteilt und er freute sich auch, zum Einen, weil er es so einfacher hat, zum Anderen, weil es ihm selber auch besser gefällt. Prima für alle! Zudem hat die gerade Verlegung im Duschraum den Vorteil, dass das Wasser an den Fugen entlang geradewegs in die Duschrinne laufen kann und nicht im zickzack laufen muss, wie es bei der Diagonalverlegung der Fall wäre.

Übrigens werden die Fliesenleger wohl Montag in einer Woche mit den Bodenfliesen bei uns anfangen. Unser Heizprogramm läuft noch bis Dienstag. Dann sollte der Estrich trocken sein. Momentan läuft die Fußbodenheizung schon bei über 40 Grad und wir dürfen am Wochenende nicht mehr lüften, bzw. nur ganz kurz stoßlüften, damit sich der Estrich noch bis auf 50 Grad aufheizen kann. Dann sollte er endgültig trocken sein!

So in etwa wird wohl unser Badboden aussehen, nur sauberer (hoffentlich ;-) ):
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2. Neue Weisheiten:

2.1 Merke, Flipflops sind nicht die richtigen Baustellenschuhe, auch wenn sie perfekt zum Rock passen und wahrscheinlich der letzte warme Sommertag des Jahres ist.

Die ersten Bedenken bezüglich meiner Schuhwahl kamen mir, als ich vor dem Haus mit meinen Flipflops ausrutschte und fast in eine Mischung aus nassem Estrich, Putz und Fliesenkleber gepurzelt wäre. Mit einem Powerslide konnte ich mich gerade noch vor dem Fall retten, war aber von oben bis unten ziemlich eingesaut. Vielleicht hätte ich doch feste Schuhe tragen sollen! 

Diese bittere Erkenntnis musste ich heute noch ein zweites Mal machen, als ich auf der Treppe im Dachgeschoss über einen hohen Balken steigen musste, und mir dabei einer meiner hübschen Ipanema Flipflops vom Fuß glitt. Ich konnte zusehen, wie er dann von einer Treppenstufe zur nächsten bis in den Keller dopste. So musste ich mich barfuß über die aufgerauhten Holzbautreppen bis in den Keller vorkämpfen, um ihn dort aus dem Staub zu ziehen. Super!  Und dabei waren wir doch noch mit unseren Nachbarn zum Abendessen verabredet! War übrigens wieder mal ein sehr netter Abend.

2.2 Unser Hund ist ein skrupelloser, elender Dieb!
Und ich dachte noch, meine Nussbreze vom Zöttl sei sicher auf dem Klappstuhl. Von wegen! Als wir zurück ins Kinderzimmer kamen, lag die Gebäcktüte am Boden, Basti hatte seine freche Schnauze drin und es war nur noch ein kläglicher Krümel von meiner leckeren Nussbreze übrig. Der Rest ist entweder im Hundemaul gelandet oder in Bröseln auf dem Estrich verteilt worden. Selbst als ich Basti schimpfte und auf den Popo klopfte, hielt er es nicht für nötig, damit aufzuhören, die Brösel vom Boden zu schlecken. Saukerl, elendiger! 

3. Neue Entdeckungen:

3.1 Ui, unsere Sat-Schüssel wurde montiert!
Als wir in unser Häuschen kamen, stand da ein mysteriöser Karton mit einer Sat-Schüssel aufgemalt im Wohnzimmer und er war leer. Folglich musste unsere Sat-Schüssel schon auf dem Dach oben sein. Und tatsächlich, da war sie schon, sogar perfekt vom Elektrochef persönlich ausgerichtet. Dieser hing nämlich gesichert auf dem Dach und richtete mit einem extra Messgerät schon die Satellitenschüssel von Haus 7 aus. Toll, jetzt haben wir schon Fernsehen :-) , aber noch keinen Strom :-( .    

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3.2 Endlich!!! Die Trockenbauer haben angefangen, im DG zu dämmen. Die ganze Prozedur wird wohl noch 14 Tage dauern. Erst kommt die Dämmung zwischen die Balken. Danach kommt eine Dichtfolie drauf. Die nächste Schicht besteht noch mal aus Holzbalken, auf denen dann die Gipsplatten befestigt werden. Diese werden dann noch verspachtelt und dann kann endlich der Maler kommen. Im Spitzboden werden wir jetzt noch extra Bretter legen lassen, damit er ordentlich begehbar ist. Dies kostet ca. 300 Euro netto Aufpreis. Eine extra Dämmung für weitere 800 Euro lehnten wir allerdings dankend ab.

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3.3 Im Keller ist wieder Einiges vorangegangen. Wir haben jetzt einen Sicherungskasten, einen Stromkasten, neue Rohre und noch mehr Kram, von dem ich nichts verstehe. Aber es tut sich was im Technikraum und er wird immer voller.

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Endlich ist das geklärt!

Wednesday, den 10. September 2008

Unsere Außenfarbe:
Lange haben wir gemunkelt, es wurden Gerüchte gestreut und dementiert, Ängste aufgebaut, Diskussionen und Debatten gehalten. Von rosa über dunkelrot, bis zu braun war alles möglich. Doch jetzt haben wir endlich Klarheit! Der Pate und seine Genossen haben Folgendes entschieden:
Es wird ein erdiges, kräftiges rot, so ähnlich wie ziegelrot.
Mir gefällt’s!
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Außerdem wurden noch unsere Wände im Bad verfugt. Wahnsinn, wie schnell das geht! Jetzt sieht es noch ein bisschen wohnlicher aus.

In den letzten Tagen waren auch die Maler fleißig. Die Decken haben ihren letzten Anstrich bekommen. Allerdings prankt ein riesiges, mäßig dekoratives Loch an der Decke im Badezimmer direkt über der Wanne, das noch nicht verspachtelt wurde. Das muss dringend noch gemacht werden!

Am Montag hatten wir unsere Farbbesprechung mit dem Maler.
Unser Farbkonzept: apricot - lachs - pistazie (kleiner Scherz ;-) ), wobei meine große Schwester schon sehr gebangt hat, dass ich mir lauter Pastelltöne aussuche :-) .
(Zitat von Michi: “Das sind keine Farben, das ist was zum Essen”
Darauf meine Schwester: “Das sind keine Farben, das ist nichts zum Essen, das sind einfach nur Grausamkeiten!”) 
Dabei hatte ich wirklich mal mit vanille im Flur, terracotta in der Küche und hellgrün im Schlafzimmer geliebäugelt.

Aber meine Schwester kann aufatmen.  Wir haben uns jetzt kaum für pastell, sondern stattdessen eher für Tarnfarben entschieden :-) . Unsere Wände in der Küche und eine Wand im Wohnzimmer werden havannabeige und unsere Wand im Schlafzimmer wird olivegrün. Besonders auf die Schlafzimmerwand bin ich schon sehr gespannt!
Nur in meinem Grundschullehrerinnenzimmer konnte ich die Finger nicht vom pastell lassen und habe mich für ein warmes hellblau entschieden. Aber sonst wird alles weiß - keine Bange!

Lampengroßeinkauf

Saturday, den 6. September 2008

Nachdem der Höffner immer noch diese super Gutscheinaktion hat, (bei einem Einkauf ab 500 Euro gibts bis zum 13.09. 200 Euro geschenkt), beschlossen wir heute, für 500 Euro Lampen zu kaufen. Wie es für die Hongs typisch ist, begann der Besuch im Einrichtungshaus natürlich im Restaurant :-) .

Danach gings ans Leuchten aussuchen. Anfangs war der Michi noch dabei, bis er sich, was auch typisch Hongs ist, auf die nächstbeste Couch setzte, und ich mich alleine der Sache annahm. Während Michi auf der Couch rumlümmelte, traf er sogar noch unsere Nachbarn, Familie Kohlmaier von Haus 1.
Ich hingegen durchforstete fleißig das große Lampensortiment, damit ich Michi dann meine Favoriten präsentieren konnte.  

Dabei stellte sich allerdings heraus, dass der Michi und ich einen völlig gegensätzlichen Lampengeschmack haben. Denn meine liebsten Vorschläge wurden durchwegs mit  N E I N kommentiert, mal ausgesprochen, mal buchstabiert.

Also gingen wir nochmal zusammen alles durch, bis wir wenigstens bei ein paar Leuchten auf den selben Nenner kamen.  Nun haben wir gekauft: Die Deckenleuchte fürs WC, alle Lampen für das Badezimmer, die Leuchte für das Gästezimmer, den Flur, für mein Büro und für das Schlafzimmer. Immerhin 7 Leuchten für 328 Euro - ein guter Kauf! Und die meisten gefallen sogar uns beiden! Nur die Lampe für mein Büro findet der Michi albern, aber das ist ja meine Sache :-).

Hier unsere WC Lampe:
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Die große Schwester  kommt ins Bad:
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Schlafzimmerleuchte:
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Lampe für’s Gästezimmer:
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We proudly present …

Thursday, den 4. September 2008

… unsere fertigen Badezimmerwände:

Oh mein Gott, ich bin stolz wie Oscar. Dabei habe ich ja überhaupt nichts gemacht, außer viel und blöd zu glotzen und daherzureden. ;-) Aber unsere Badezimmerwände sind super schön geworden. Vielen Dank an unseren lieben, geduldigen Fliesenleger! Wir sind beide sehr zufrieden, trotz der 400 Euro Aufpreis.

In live sehen sie noch besser aus. Einfach mal vorbeischauen!
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Auch unsere Bad- und Heizungsinstallateure von Eberwein waren wieder sehr fleißig. Morgen können wir bereits die Fußbodenheizung in Betrieb nehmen und damit endlich dem Estrich gscheid einheizen.

Zudem habe ich mich heute mal nach den Badaccessoires erkundigt. Gut, dass ich das endlich in Angriff genommen habe! Nachdem wir diese damals beim Gienger nicht bemustert hatten, dachten die Leute von Eberwein, dass wir sie komplett streichen. Dabei hieß es beim Gienger nur immer: “Hat noch Zeit!” Von wegen! Papierrollenhalter wurden schon, so wie sie im Standard sind, bestellt, sonst aber nichts. Also fuhr ich am Nachmittag noch zum Gienger, um mir diese mal anzugucken. Zum Glück ist die Standardserie echt ganz nett und günstig, so dass ich auch die anderen Badsachen fürs OG aus dieser Serie genommen habe. Nur im Gäste WC habe ich mir einen teureren Handtuchring gegönnt. So, nun ist das endlich auch erledigt! Gerade noch rechtzeitig!

Großes Kino: 2 Baustellentage à la Hollywood

Wednesday, den 3. September 2008

starring:

radioactiveman:
Die Stadtwerke arbeiteten ohne einen bösen Hintergedanken an ihren Fernwärmeleitungen, bis er plötzlich erschien: Der radioactiveman. Wie aus dem Nichts kam er mit einem Van herangefahren, auf dem “Achtung, radioaktiv” geschrieben stand. Prompt wurden die Bauherren evakuiert und das gesamte Gelände hermetisch abgeriegelt. Mit seinen tödlichen Röntgenstrahlen überprüfte der radioactiveman die Fernwärmeleitungen auf eventuelle Schäden. Dann verschwand er mit seinem Van in der Anonymität der Münchner Großstadt, bevor ein Beweisfoto gemacht werden konnte.  

Der Pate:
… hatte zu einem geheimen Treffen geladen. Nur seine engsten Vertrauten wurden eingeweiht und trafen sich in der Garage, um über das Schicksal der Außenfassade zu entscheiden. Doch die schlauen Bauherren durchschauten das abgekarterte Spiel der Bosse und überfielen den Paten mit Fragen, solange bis er sich in seinem grünen Fluchtfahrzeug in Sicherheit bringen konnte.
Folgendes konnte die Bauherrenbande ermitteln:
Einzugstermin: 31.10. scheint für alle machbar - wieder eine Finte des Paten?
Farbe: nicht blutrot, aber kräftig, leicht ins Bräunliche gehend.
Fliesen: nur durch die Zahlung hoher Schutzgelder zurückzugeben 
Fehler im Putz: Selber schuld, wenn man nicht auf den Rat des Paten hört und statt des Glättputzes den Kalkgipsputz nimmt

the firestarter:
Bewaffnet mit einem gefährlichen Brenner riskierte der Spengler seine körperliche Unversehrtheit, um unseren Balkon mit mysteriösen, schmelzbaren Matten abzudichten, die sich durch Erhitzung fest mit dem Mauerwerk verbinden und seltsamen schwarzen Schleim absondern.

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Graf Dracula:
Mit schwarzem, zerzaustem Haar und kreidebleichem Gesicht kam er aus unserem Haus. Folgendes hatte er hinterlassen: Eine geschliffene Decke. Doch damit nicht genug:
Im Morgengrauen kam er zurück in unser Haus, wahrscheinlich um sich vor der Sonne zu schützen ;-) ,  und verpasste unseren Wänden den ersten weißen Anstrich.  Übrigens war dieser Dracula gar nicht so gefährlich, wie er aussah, sondern entpuppte sich als einer der freundlichen Maler.

Antz:
Auch in unserem Keller ging eine Menge voran. Emsig wie die Ameisen werkelten die Heizungsbauer unauffällig unter der Erdoberfläche. Es wurden verschiedenste Leitungen, der Boiler, die Rohre für Waschmaschine und Trockner und weitere geheimnisvolle Dinge unter Tage montiert. Nur kurz ließen sie sich überirdisch blicken, um unsere Badewanne einzubauen.

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R2D2:
leistete mit seinem Laserschwert großartige Hilfsarbeiten bei den Fliesenarbeiten. Aufgrund seiner aufopferungsvollen Justierarbeit und dem Engagement seines Fliesenlegerkollegen wurden nicht nur die Wände des Gäste-WCs fertig gefliest, sondern auch die schweren Bodenfliesen ordnungsgemäß an den Wänden des Badezimmers angebracht.

R2D2 in voller Pracht
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R2D2 auf seiner Mission im Gäste WC
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Die ersten Wände des Badezimmers - R2D2 mit prüfendem Blick
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Hund im Glück:
Auch Basti musste wohl oder übel die 2 Baustellentage über sich ergehen lassen und war sogar das Opfer unseres ersten Baustellenunfalls. Er ist nämlich bei dem Versuch, das Haus zu verlassen, vom Brett abgeschmiert und in die Fernwärmegrube gepurzelt. Zum Glück ist ihm nichts passiert. Aber er hat inzwischen die Schnauze voll von der Baustelle. So war er überglücklich, als er endlich nicht mehr auf dem kahlen Estrich, sondern auf einer Wiese voller Glücksklee Platz nehmen konnte. 

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Regie:
Damit wir es bequemer haben, wenn wir den Bauarbeitern auf die Nerven gehen, haben wir nun extra Regiestühle in unserem Haus. Gut, in Wirklichkeit sind es alte Klappstühle aus dem Speicher, aber sie tun ihren Dienst.

Ina und die Fliesen, Teil 2 oder: Problemkind Badezimmer

Monday, den 1. September 2008

Nach dem Küchentermin, einem Besuch bei Bauhaus und beim Dönerladen, machten Basti und ich uns auf den Weg zur Baustelle. Diesmal sogar mit einer gültigen Fahrkarte!

Gleich stürmte ich ins Haus hinein, um zu gucken, ob unsere Fliesen schon angeliefert wurden. Und tatsächlich, da standen sie in voller Pracht auf ihren Paletten. Nur die Bordüren waren nicht dabei, aber wir fanden sie später in Haus 5. Wunderschön, ich freu mich! Es ist toll zu sehen, dass man die richtige Entscheidung getroffen hat. Sogar die Kellerfliesen sind schöner, als ich sie in Erinnerung hatte. Juhu!

Auch Michi ist stolz, besonders auf seine Kellerfliesen:
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So sieht die Kellerfliese aus der Nähe aus:
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Basti freundet sich schon mal mit den Bodenfliesen im EG an:
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Meine Freude sollte aber nicht lange andauern. Denn da war ja noch das Gespräch mit unserem Fliesenleger.

Problem 1: Badezimmer
Die “günstigen” Fliesen im Bad entpuppten sich als fiese Preisfalle. Denn es ist scheinbar wesentlich aufwendiger, Bodenfliesen an der Wand zu montieren. Dieser Spaß wird uns ca. 400 Euro kosten, netto versteht sich. Herr Baumann hatte so etwas bei der Bemusterung angedeutet. Deshalb fragte ich bei Raab Karcher extra noch mal den Berater danach, der das natürlich dementierte. Hätte ich das gewusst, hätte ich richtige Wandfliesen genommen!!! Michi ist stinkesauer auf mich. Schließlich musste er erst mit zu Raab Karcher, obwohl ihm die alten Fliesen super gefielen, und jetzt auch noch das! Trotzdem sind sie meiner Meinung nach vieeeel schöner als die alten Badfliesen und umtauschen geht sowieso nicht mehr!

Problem 2: Schon wieder Badezimmer!
Es ist fraglich, ob das mit der Diagonalverlegung am Boden klappt. Problematisch könnte das Gefälle bei der gefliesten Duschtasse werden, da man dies mit Fugen viel leichter ausgleichen kann, als Ecke auf Ecke. Mal schauen, ob unser Fliesenleger es trotzdem irgendwie hinkriegt. Er wird es auf jeden Fall mal versuchen.

Problem 3: Badezimmer, was sonst!
Wir hatten ja schon mit einer 90×100cm Duschabtrennung geliebäugelt, die nun auch ins Badezimmer passen würde. Allerdings ist die Estrichaussparung für die Dusche nur 100×80cm groß. Der Fliesenleger sagt, dass er jetzt nicht einfach darüber hinausfliesen kann, weil der Untergrund scheinbar außerhalb anders ist.
Adieu 90×100 Riesendusche!

Hier unsere Problemfliesen: (Aber sie sind doch sooo hübsch! :-( )foto_fliesen_og.jpg

Problem 4: Zum Glück nicht mehr im Badezimmer, sondern im Wohnzimmer:
Aufgrund einer Dehnungsfuge mitten im Raum kann nicht so gefliest werden, wie wir uns das ursprünglich vorgestellt hatten. Aber der Fliesenleger hat uns einige Alternativen gezeigt und wir haben eine wirklich Schöne gefunden. Wir legen jetzt in unregelmäßigem Verband, d.h. so ähnlich wie beim Schiffsbodenparkett. Er hat uns das auf dem Boden schon mal teilweise so hingelegt und es gefällt uns super. (Siehe Foto mit Basti oben) Wenigstens für dieses Problem gibt es eine anständige Lösung! Bleibt nur noch das Sorgenkind Badezimmer!

Im Gäste-WC ist übrigens auch alles prima. Wir fliesen bis 1,30 Meter hoch. D.h. den Spiegel können wir genau darüber montieren. Wenigstens im EG sind die Neuigkeiten positiv.