Es ist vollbracht! Der Baum steht stolz auf dem Dachstuhl und wir können endlich Richtfest feiern, hat ja lange genug gedauert. Gestresst sind wir gleich nach der Schule mit einem riesigen Nudelsalat im Gebäck zum Haus gefahren, um noch die Rohbaubesprechung mit den Elektrikern und den Sanitärleuten zu machen. Vor lauter Stress hatte ich glatt vergessen, mir einen Pulli mitzunehmen und es war wirklich kalt an dem Tag. Drum bin ich auch auf allen Fotos mit dem riesigen Pulli meines Papas zu sehen, der mich vor dem sicheren Kältetod bewahrte ;-).

Schön, dass unsere Eltern gekommen sind und sie haben uns sogar ein Richtfestgeschenk mitgebracht :-).
Die Besprechung mit dem Elektriker war ok, aber ging erstaunlich schnell. Bei der Begehung mit dem Sanitärinstallateur haben wir zum ersten Mal erfahren, dass man für die Fußbodenheizung einen Verteilerschrank im OG und DG braucht. Keine Ahnung, wo wir den noch unterbringen sollten! Zum Glück haben wir unser Bad groß genug geplant, so dass er da noch ins Eckchen passte.
Das Richtfest begann mit einem ordentlichen Regenguss und einem amüsanten, abgelesenen Richtspruch der jungen Bauarbeiter.

Zum Glück sind die Gläser zersprungen, so dass uns Glück und Segen zuteil werden wird ;-).

Dennoch waren wir alle froh, als wir wieder ins Haus unserer Nachbarn durften, und uns über das Buffet mit vielen leckeren Salaten und einem super Leberkäs hermachen konnten. Dann wurde gemütlich geratscht und gegessen. Dabei haben wir erfahren, dass unsere Nachbarn ein Baby kriegen! Schön!!! Übrigens haben sie auch einen sehr sehenswerten Hausbaublog.
Zum Schluss wurden wir noch durch alle 8 Häuser geführt, was sehr spannend war, da jeder eine etwas andere Raumaufteilung hat. So ging ein nettes, aber auch kaltes und sehr anstrengendes Richtfest zu Ende.